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Station 40

Offene Station - qualifizierte Akutbehandlung bei Drogenabhängigkeit mit 17 Betten

Das Team

  • Oberarzt:
    Robert Drechsler-Funck
  • Pflegerische Stationsleitung:
    Klara Barkouni
  • Sozialdienst:
    Martina Haessy-Arslan
    Telefon: +49 (0) 221 / 8993 -662 und -434
  • Psychologischer Dienst:
    Agatha Kiss-Knab
    Telefon: +49 (0) 221 / 8993-484
  • Arztzimmer:
    Telefon: +49 (0) 221 / 8993-459

Das Behandlungsangebot

Die Station 40 ist eine offen geführte, psychiatrische, suchttherapeutisch orientierte Station zur qualifizierten Akutbehandlung drogenabhängiger Frauen und Männer.
Wir behandeln Patientinnen und Patienten mit folgenden Krankheitsbildern bzw. Behandlungsaufträgen

  • manifeste Abhängigkeit von illegalen Substanzen wie Heroin und/oder Kokain
  • Akutbehandlung vor einer geplanten oder ambulant eingeleiteten medizinischen Rehabilitationsbehandlung oder Entwöhnungsbehandlung
  • Akutbehandlung von Substituierten in Form von selektiver Entzugsbehandlung
  • Neueinstellung auf zugegelassene Substitutionsmittel (D-L-Methadon, Levomethadon, Buprenorphin) oder auf Naltrexon
  • Rückfallbehandlung nach bereits erreichter Abstinenz bedingt durch Lebenskrisen
  • Behandlung von Müttern / Vätern mit Kindern bis zum schulpflichtigen Alter
  • Paarbehandlung
  • Vermittlung in 'Therapie sofort' (Wenn bestimmte Vorraussetzungen erfüllt sind, kann eine nahtlose Verlegung in eine Entwöhnungseinrichtung erfolgen)
  • Unterstützung bei der Kontaktaufnahmen zu ambulanten Hilfesystemen

Wir arbeiten eng mit externen Kopperationsstellen zusammen.

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Ärztliche und pflegerische Betreuung

Die Stationsärztinnen und -ärzte stehen den Patientinnen und Patienten bei medizinischen und psychiatrischen Fragen und in Krisensituationen zur Verfügung. In Einzel- und Gruppenvisiten, in der Pflegevisite, oder auch während der Sprechstunde ist Zeit und Gelegenheit für ein entlastendes und stützendes Gespräch. Die medikamentöse Behandlung erfolgt evidenzbasiert nach den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen. Das Pflegefachpersonal bietet regelmäßig folgende Gruppen an:

  • Achtsamkeitsgruppe
  • Hauswirtschaftstraining
  • Ohrakupunktur nach NADA

Psychologische Betreuung

Der Psychologische Dienst unterstützt die Patienten mit ihrem ungewohnten seelischen Zustand adäquat umzugehen, sich die mittel- bis langfristigen Folgen eines erneuten Konsums bzw. einer weitergehenden Behandlung vor Augen zu führen und hilft sinnvolle nächste Behandlungsschritte zu planen. Die Psychotherapie in der Akutbehandlung festigt die Behandlungsmotivation und vermittelt positive Erfahrungen mit psychotherapeutischen Elementen. Mithilfe der Psychologischen Testdiagnostik können komorbide Störungen eingegrenzt und überprüft werden.

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Sozialdienstliche Beratung

Der Sozialdienst verbindet Patientinnen und Patienten mit ihrem sozialen Umfeld. Patienten erhalten Informationen, Beratung, Begleitung und Unterstützung über soziale Leistungen und Unterstützungsangeboten. Hierfür arbeitet der Sozialdienst eng mit externen Kooperationspartnern und -stellen (wie z.B. Drogenberatungsstellen, Bewährungshilfe, Rechtsanwälten, Staatsanwaltschaft, Gerichten, Reha- Kliniken, Rententrägern, Krankenkassen etc.) zusammen.
Soll eine anschließende Entwöhnungsbehandlung beantragt werden, stellt er die notwendige Antragstellung sicher und hält Kontakt zu den bearbeitenden Stellen. Der Sozialdienst arbeitet eng mit dem Team der Station zusammen.

Ergotherapie

Die Ergotherapie ist eine handlungsorientierte Therapieform. Sie bietet die Möglichkeit sich aktiv mit handwerklichen, gestalterischen Techniken auseinander zusetzen. Therapiemittel sind z.B. Holz, Ton, Seide, Papier sowie verschiedene Spiele und der PC zum Kognitivtraining.

Ressourcen und Einschränkungen werden deutlich, wie

  • Erfolg und Misserfolg
  • Erkennen der eigenen Grenzen
  • Über- oder Unterforderung

Ziel der ergotherapeutischen Behandlung ist die Wiederherstellung, Erhaltung, Förderung von Fähigkeiten und Fertigkeiten im sozialen und lebenspraktischen Bereich. Die Ergotherapie wird in Gruppentherapien, in ausgewählten Fällen auch in Einzeltherapie angeboten.

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Sport-und Bewegungstherapie

In der Behandlung von abhängigkeitserkrankten Menschen ist die Sport- und Bewegungstherapie ein wichtiger Therapiebaustein. Patienten bekommen einen neuen Bezug zum eigenen Körper und die häufig reduierte Ausdrucksfähigkeit wird gesteigert. Sportlichen Erfahrungen tragen dazu bei, die Wahrnehmungsfähigkeit und das Interaktionsverhalten zu verbessern.

Die Ziele der Sport- und Bewegungstherapie sind die Verbesserung der körperlichen Leistungsfähigkeit, Erhöhung der Sozialkompetenz, sowie die Verbesserung der eigenen Körperwahrnehmung. Folgende Angebote bestehen:

  • Entspannungstechniken (Yoga, Autogenes Training)
  • Spielerische Ballsportarten in der Halle (Badminton, Ballspiele)
  • Kraftübungen im Fitnessraum

Wie gelangen Sie zu uns?

Die Anmeldung für die Station 40 erfolgt über die Suchtfachambulanz der LVR-Klinik Köln und wird durch das Casemanagement begleitet und geplant. Dafür ist in der Regel eine einmalige persönliche Vorstellung in der Suchtfachambulanz erforderlich. Diese kann Montag bis Freitag zwischen 8:00 und 15:30 Uhr erfolgen. Für weitere Informationen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung.

Kontakt Station 40
Telefon: 0221 8993 440

Kontakt Casemanagement Abteileung Abhängigkeitserkrankungen
Telefon: 0221 8993 804