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Station 44

Offene Station, Qualifizierte Akutbehandlung von Patientinnen und Patienten, die neben einer Abhängigkeitserkrankung auch eine psychische Erkrankung (außer Borderline-Persönlichkeitsstörung) haben, 20 Betten.

Neu: Die Station 44 ist umgezogen und befindet sich nun auf dem Gelände der Städtischen Kliniken Köln Merheim in unmittelbarer Nähe der LVR-Klinik Köln.

Besucheranschrift: Ostmerheimer Straße 200, 51109 Köln, Haus 23, 1.OG

Das Team

  • Oberarzt:
    Jochen Leidel
  • Pflegerische Stationsleitung:
    Claudia Kolvenbach
  • Sozialdienst:
    Tobias Lüft
    Telefon: +49 (0) 221 / 8993-485
  • Stationszimmer:
    Telefon: +49 (0) 221 / 8993-444
  • Patiententelefon:
    Telefon: +49 (0) 221 / 8993-768

Das Behandlungsangebot

Wir behandeln Patientinnen und Patienten, die neben einer stationär behandlungsbedürftigen psychischen Grunderkrankung (wie z.B. einer Angsterkrankung, Depression, Persönlichkeitsstörung oder Psychose) komplizierend eine manifeste Abhängigkeitsproblematik haben. Der medizinische Fachbegriff hierfür lautet Komorbidität. Begleitend führen wir auch medikamentös gestützte Entzugsbehandlungen durch.

Während des gesamten Behandlungsverlaufs stehen nicht nur die Erkrankungen unserer Patienten im Mittelpunkt, sondern der gesamte Lebenszusammenhang. Deshalb ist für eine erfolgreiche Behandlung die Zusammenarbeit mit dem sozialen Umfeld und komplementären Diensten (z.B. Beratungsstellen, Betreutes Wohnen) besonders wichtig.

Fernab von ihrem Alltag finden Patienten in der Station 44 Zeit, sich mit ihrer Situation nachhaltig auseinanderzusetzen. Auch im Tagesablauf achten wir auf die Ausgewogenheit von Aktivität und entsprechenden Ruhephasen.

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Ärztliche und Pflegerische Betreuung

Die psychiatrische Pflege bietet Unterstützung zur Selbstwahrnehmung und Realitätskontrolle unserer Patienten in Einzel- und Gruppengesprächen. Schwerpunkte sind hierbei entlastende und stützende Gespräche in Krisensituationen, bei Selbstentscheidungsproblemen, Alltagsaufgaben (ggf. Hausbesuche) und bei der Einbindung in den Stationsalltag und die Stationsgruppen.

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Psychopharmakotherapie

Wir behandeln die akuten Krankheitssymptome unter Beachtung präventiver Aspekte (Langzeitbehandlung). Die medikamentöse Behandlung ist sowohl auf die Abhängigkeits- als auch auf die psychiatrische Begleiterkrankung ausgerichtet. Wir berücksichtigen insbesondere mögliche Wechselwirkungen wie z.B. das Suchtpotential mancher Psychopharmaka.

Sozialdienst

Unser Sozialdienst berät in sozialen Fragen und informiert über mögliche Folgeangebote. Ebenso unterstützt er bei der notwendigen Antragstellung.

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Psychoedukation Depression

Unter ärztlicher Leitung erhalten Patientinnen und Patienten Informationen zu ihrer Erkrankung und deren Behandlungsmöglichkeiten. Sie lernen Frühsymptome zu erkennen und entwickeln individuelle Fertigkeiten im Umgang mit ihrer Erkrankung. Die Psychoseedukationsgruppe Depression ist eine Gruppentherapie. Sie dient der Aufklärung über die Symptome einer Depression und deren Behandlungsmöglichkeiten, dem Fördern von aktiver Krankheitsbewältigung und Mitverantwortung für die Behandlung sowie dem Erkennen von Frühsymptomen und der Erstellung eines persönlichen Krisenplans.

Psychoedukative Gruppe "Sucht"

Unter sozialarbeiterischer Leitung erhalten Sie Informationen zu Abhängigkeit und süchtigem Verhalten. Gemeinsam soll ein größeres Problembewusstsein entwickelt werden.

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Kontakt

Patiententelefon:
+49 (0) 221 / 8993-768

Die Aufnahme- bzw. Behandlungsmodalitäten werden in einem ausführlichen Vorgespräch in der Station 44 geklärt.

Die Anmeldung zur Behandlung erfolgt über unsere Fachambulanz(Mo - Fr. 8:00 - 16:30Uhr).

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