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Wachtherapie

Bei der Schlafentzugs- oder Wachtherapie werden Patienten mit depressiven Störungen gegen 1 Uhr nachts geweckt und sie müssen für den Rest der Nacht wach bleiben. Am nächsten Morgen ist die depressive Symptomatik bei vielen Patienten deutlich abgeschwächt und dieser Effekt hält über einen bis zwei Tage an. Somit kann die Wachtherapie als unterstützende Maßnahme im Rahmen einer multimodalen Behandlung der Depression eingesetzt werden. Mit Hilfe der Wachtherapie kann häufig die Zeit bis zum Einsetzen der Wirkung der antidepressiven Medikation überbrückt werden.

Die Wachtherapie wird auf der Station 17 der Abteilung Allgemeine Psychiatrie II durchgeführt. Sie wird in der Regel von Seiten der Pflege mit Spielen und anderen Aktivitäten in der Gruppe begleitet.

Station 17 der Abteilung Allgemeine Psychiatrie II